Wer wir sind
Der kmfv ist ein in der Erzdiözese München und Freising tätiger, caritativer Fachverband. Dem Auftrag seines Gründers Adolf Mathes folgend, wendet sich der Verein an wohnungslos, arbeitslos, suchtkrank und straffällig gewordene Mitbürgerinnen und Mitbürger. Der Verein ist bestrebt, durch Zusammenarbeit und Austausch mit seinen Partnern den betroffenen Personen ein effizientes Hilfenetz zur Verfügung zu stellen.
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Was wir tun
Wir leisten Soziale Arbeit in ambulanten Diensten und stationären Einrichtungen mit dem Ziel der Resozialisierung. Sie erfolgt insbesondere durch Beratung, Betreuung und Unterstützung, durch Entwöhnungsbehandlung und berufliche Wiedereingliederung.
Arbeits- und
Beschäftigungsangebote
Unsere Einrichtungen und Dienste
In über 60 Fachdiensten, Einrichtungen und Projekten bieten wir insgesamt etwa 1.800 Plätze für Hilfesuchende an und betreuen jährlich ca. 8.000 wohnungslos, arbeitslos, suchtkrank und straffällig gewordene Mitbürgerinnen und Mitbürger.

Haus an der Pilgersheimer Straße
Leitung
Stefanie Kabisch

Pilgersheimer Straße 9-11
81543 München
Tel. 089/62502-0
Fax 089/62502-33

ph@kmfv.de

Haus an der
Pilgersheimer Straße

Beratung – Unterkunft – medizinische Versorgung

Das Haus an der Pilgersheimer Straße wurde 1952 als Deutschlands modernstes Obdachlosenheim eröffnet und von der Landeshauptstadt München dem kmfv zur Verwaltung und Betreuung übergeben. Zur anfänglichen Unterkunft und Betreuung kamen über die Jahre weitere Hilfsangebote hinzu. Heute umfasst das Angebot des Hauses die Bereiche „Sozialer Beratungsdienst“, „Städtisches Unterkunftsheim für Männer“ und

„Arztpraxis für Wohnungslose“ mit der angebundenen Münchner Straßenambulanz. Das Haus bietet damit Unterkunft, Verpflegung, sozialpädagogische Beratung und Begleitung sowie medizinische Betreuung aus einer Hand. Weiterhin sind der Einrichtung der sozialpädagogische Fachdienst CaseManagement und das Haus am Hohenzollernplatz zugeordnet.

Städtisches Unterkunftsheim

Das Städtische Unterkunftsheim verfügt über 179 Bettplätze – vornehmlich in Doppelzimmern. Eine Aufnahme erfolgt über eine Zuweisung durch den Fachbereich „Wohnen und Unterbringung" des Amtes für Wohnen und Migration. Daneben besteht auch eine direkte Aufnahmemöglichkeit nach Vorsprache beim Sozialen Beratungsdienst. In dringenden Fällen sind außerhalb der Sprechzeiten des Sozialen Beratungsdienstes Notaufnahmen ebenfalls möglich.

 

 

 

 

Unsere Angebote

  • Übernachtungen im Zweibettzimmer
  • Dusch- und Waschmöglichkeiten
  • Frische Wäsche
  • Fernseh- und Aufenthaltsräume
  • Drei Mahlzeiten für ein geringes Entgelt
  • Beratung
  • In dringenden Notfällen helfen wir mit Sachleistungen weiter

 

Unsere Zielgruppe

  • Unterkunft finden volljährige, alleinstehende wohnungslose Männer

 

Dauer der Maßnahme

  • Die Dauer des Aufenthalts in der Einrichtung sowie die Dauer der Beratung richten sich nach dem individuellen Bedarf

 

Besonderheit

  • Tagesaufenthalt im Haus
  • Verpflegung mit Frühstück, Mittagessen, Abendessen möglich
  • Keine Aufnahme von Menschen mit Asylstatus möglich
  • Keine Aufnahme von Menschen mit Pflegebedarf
  • Keine Aufnahme bei Gebrauch von illegalen Drogen im Sinne einer Abhängigkeit

 

Kapazität

  • 179 Bettplätze

 

Kostenträger

  • Landeshauptstadt München
  • Selbstzahler

 

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Sozialer Beratungsdienst

In enger Zusammenarbeit mit anderen Fachdiensten, Ämtern und Einrichtungen vermittelt die ambulante Beratung weiterführende Hilfen, wirtschaftliche Unterstützung und Wohnmöglichkeiten. Als zentrale Clearing- und Vermittlungsstelle steht der Soziale Beratungsdienst neben den Schlafgästen des Hauses allen wohnungslosen und/oder von Wohnungslosigkeit bedrohten Münchner Bürgerinnen und Bürgern, deren Angehörigen und anderen Einrichtungen als Ansprechpartner zur Verfügung.

Unsere Angebote

  • Klärung der sozialen Situation
  • Information, Beratung und persönliche Hilfe
  • Vermittlung einer ersten Grundversorgung (z. B. Übernachtung, Bar- und Sachleistungen, Verpflegung, medizinische Hilfe)
  • Hilfestellung bei der Sicherung von Leistungsansprüchen
  • Bereitstellung einer Zustelladresse und Bankverbindung
  • Unterstützung bei der Schuldenregulierung
  • Erarbeitung einer Wohnperspektive
  • Vermittlung in Wohnungen, an Beratungsstellen sowie ambulante und stationäre Einrichtungen
  • Vermittlung von medizinischer Hilfe durch die Arztpraxis im Haus

 

Unsere Zielgruppe

  • Beratung finden die Schlafgäste sowie wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen, bei denen besondere soziale Schwierigkeiten der Teilnahme am Leben in der Gemeinschaft entgegenstehen (gemäß § 67 SGB XII)

 

Besonderheit

  • Zentrale Clearingstelle für volljährige, alleinstehende wohnungslose Menschen
  • Offene Sprechstunde: Montag bis Freitag von 8:30 Uhr bis 12:00 Uhr (Anmeldung ab 8:00 Uhr möglich)
  • Spät-/Notdienst: von 14:00 bis 19:00 Uhr, am Wochenende und an Feiertagen von 16:00 bis 19:00 Uhr

 

Kostenträger

  • Landeshauptstadt München

 

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Arztpraxis für Wohnungslose

In der Arztpraxis können Wohnungslose allgemeinmedizinisch ohne Zugangsvoraussetzungen behandelt werden (niedrigschwelliges Angebot). Sprechstunden sind Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 9:00 Uhr bis 12:30 Uhr und Mittwoch von 9:00 Uhr bis 11:30 Uhr. Es werden auch Patientinnen und Patienten behandelt, die (noch) nicht über eine Krankenversicherung verfügen. Bei schweren Erkrankungen werden sofort Therapiemaßnahmen eingeleitet.

 

 

Unser Angebot

  • Untersuchung und Behandlung
  • Ambulante pflegerische Betreuung im Rahmen der Praxisöffnungszeiten (v. a. Wundversorgung)
  • Medikamentöse Behandlung
  • Hausärztliche Versorgung
  • Psychosomatische und suchtmedizinische Grundversorgung
  • Vermittlung sozialer Dienste
  • Vermittlung in weiterführende, fachärztliche Behandlung
  • Vermittlung in stationäre oder tagesklinische Krankenhausbehandlung

 

Unsere Zielgruppe

  • Das medizinische Angebot steht allen wohnungslosen Menschen offen

 

Kostenträger

  • Landeshauptstadt München

Münchner Straßenambulanz

An drei Abenden in der Woche zwischen 18:00 Uhr und Mitternacht ist in München die Straßenambulanz – eine „rollende Arztpraxis“ – unterwegs. Sie fährt zu Treffpunkten und Schlafstellen von obdachlosen Menschen, an denen Ärztinnen und Ärzte sowie Krankenpflegekräfte ihre Hilfe bei gesundheitlichen Problemen anbieten.

Copyright: Alessandra Schellnegger

Unser Angebot

  • Untersuchung und Behandlung
  • Pflegerische Betreuung
  • Versorgung mit Medikamenten
  • Begleitung in Krankenhäuser
  • Im Bedarfsfall Organisation eines Nachtquartiers
  • Vermittlung sozialer Dienste
  • In Notfällen Ausgabe von Kleidung und Decken

 

Unsere Zielgruppe

  • Wohnungslose Menschen, die auf der Straße leben

 

Kooperation

  • Die Münchner Straßenambulanz ist ein Gemeinschaftsprojekt der Bayerischen Ordensprovinz der Barmherzigen Brüder und des kmfv

 

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CaseManagement

Das CaseManagement umfasst die Begleitung von wohnungslosen, volljährigen alleinstehenden Menschen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten, die die Angebote der Wohnungslosenhilfe nur bedingt annehmen können. Das CaseManagement dient hier als stabile und dauerhafte Anlaufstelle. Die Dauer der Maßnahme unterliegt keiner zeitlichen Befristung. Ziel des CaseManagements ist es, das „Wandern im Hilfesystem“ zu reduzieren, durch eine kontinuierliche Begleitung eine stabile Versorgungsstruktur aufzubauen und somit zu verhindern, dass sich die individuelle Situation verschlimmert. Nutzerinnen und Nutzer des CaseManagements werden beraten, begleitet und gestärkt, eine langfristige Wohnperspektive zu erarbeiten und Gründe für das Verlassen einer aus fachlicher Sicht geeigneten Einrichtung offen zu besprechen. Das CaseManagement kann auf Anfrage auch präventiv tätig werden, indem es mit Einrichtungen und Diensten der Wohnungslosenhilfe zusammenarbeitet, um drohende Kündigungen von Bewohnerinnen und Bewohnern – und damit weiteres Wandern im Hilfesystem – zu vermeiden.

Ausschlussgründe

  • Eigene Wohnung
  • Betreute Unterbringung oder stabile sozialpädagogische Betreuung/Anbindung
  • Unproblematische Vermittlung in das Hilfesystem
  • Gebrauch illegaler Drogen im Sinne einer Abhängigkeit

 

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