Wer wir sind
Der kmfv ist ein in der Erzdiözese München und Freising tätiger, caritativer Fachverband. Dem Auftrag seines Gründers Adolf Mathes folgend, wendet sich der Verein an wohnungslos, arbeitslos, suchtkrank und straffällig gewordene Mitbürgerinnen und Mitbürger. Der Verein ist bestrebt, durch Zusammenarbeit und Austausch mit seinen Partnern den betroffenen Personen ein effizientes Hilfenetz zur Verfügung zu stellen.
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Was wir tun
Wir leisten Soziale Arbeit in ambulanten Diensten und stationären Einrichtungen mit dem Ziel der Resozialisierung. Sie erfolgt insbesondere durch Beratung, Betreuung und Unterstützung, durch Entwöhnungsbehandlung und berufliche Wiedereingliederung.
Arbeits- und
Beschäftigungsangebote
Unsere Einrichtungen und Dienste
In über 60 Fachdiensten, Einrichtungen und Projekten bieten wir insgesamt etwa 1.800 Plätze für Hilfesuchende an und betreuen jährlich ca. 8.000 wohnungslos, arbeitslos, suchtkrank und straffällig gewordene Mitbürgerinnen und Mitbürger.

MZS

Leitung
Dr. Emily Trombik

Haimhauser Straße 13
80802 München
Tel. 089/380156-0
Fax 089/380156-20

mzs@kmfv.de

Münchner Zentralstelle für Straffälligenhilfe (MZS)

Die MZS ist ein freiwilliges, justizunabhängiges Angebot zur Unterstützung straffällig gewordener Menschen und ihrer Angehörigen.

Zielsetzung der MZS ist es, straffällig gewordene Menschen bei der Überwindung von besonderen sozialen Schwierigkeiten zu unterstützen und sie zu einem Leben ohne Straftaten zu befähigen. Die Hilfemaßnahmen sind ganzheitlich und durchgängig organisiert und orientieren sich an den jeweiligen Problemlagen der Betroffenen. Die Klientinnen und Klienten werden in ihrem Bemühen unterstützt, ein selbstbestimmtes und verantwortliches Leben ohne weitere Straftaten zu führen. Dafür wird sich gegen Ausgrenzung, Stigmatisierung und Armut eingesetzt. Neben der Beratungsstelle in Schwabing werden die Klientinnen und Klienten auch in den Justizvollzugsanstalten München, Bernau und Landsberg am Lech (mit der Außenstelle Rothenfeld) betreut.

Die Arbeit der MZS untergliedert sich in vier Fachbereiche: Übergangsmanagement (Beratung während und nach der Haft), Schuldner- und Insolvenzberatung, Suchtberatung, Haftvermeidung.

Seit 1993 wird die MZS durch ein Kuratorium gesteuert:

  • Agentur für Arbeit München (beratendes Kuratoriumsmitglied)
  • Bayerischer Landesverband für Gefangenenfürsorge und Bewährungshilfe e. V.
  • Jobcenter München
  • Justizvollzugsanstalt München
  • Katholischer Männerfürsorgeverein München e. V. (geschäftsführendes Kuratoriumsmitglied)
  • Landeshauptstadt München – Sozialreferat

 

Übergangsmanagement
(Beratung während und nach der Haft)

Im Rahmen des Übergangsmanagements wird inhaftierten und haftentlassenen erwachsenen Männern sowie deren Angehörigen in der Zeit während und nach der Haft Hilfe angeboten. Diese hat das Ziel, sie auf ihre Haftentlassung vorzubereiten, realistische Lebensperspektiven zu entwickeln, eine Auseinandersetzung mit den aktuellen Problemlagen herbeizuführen und einen kontinuierlichen Hilfeprozess einzuleiten.

Wir finden mit Ihnen eine neue Perspektive

MZS

Leitung
Dr. Emily Trombik

Haimhauser Straße 13
80802 München
Tel. 089/380156-0
Fax 089/380156-20

mzs@kmfv.de

Unser Auftrag

  • Umfassende Beratung und Entlassungsvorbereitung in den Justizvollzugsanstalten München, Bernau und Landsberg am Lech mit der Außenstelle Rothenfeld
  • Erstmalige und weiterführende Beratung für Haftentlassene ohne Bewährungshelferin oder -helfer in der Münchner Zentralstelle für Straffälligenhilfe

 

Unser Angebot

Wir beraten und unterstützen:

  • In der Auseinandersetzung mit der aktuellen Lebenssituation und Planung alternativer Lebensstrategien
  • In allen Fragen der Entlassung
  • Hinsichtlich der Wohnraumbeschaffung
  • Bei Behördenkontakten
  • Bei der Klärung finanzieller Problemlagen

Wir vermitteln und nehmen Kontakt auf zu:

  • Fachdiensten der MZS
  • Externen Fachdiensten und Institutionen

 

Unsere Zielgruppe

  • Inhaftierte erwachsene Männer
  • Haftentlassene erwachsene Männer, die nicht unter Bewährungs- oder Führungsaufsicht stehen
  • Angehörige sowie Lebenspartnerinnen oder -partner (Beratung auch online: caritas.de/onlineberatung)

 

Sie erreichen uns

  • In den Justizvollzugsanstalten per Antragsschein
  • In der Beratungsstelle der MZS zu den Sprechzeiten: Montag bis Freitag zwischen 8:00 Uhr und 12:00 Uhr
  • Nach telefonischer Terminvereinbarung: 089/380156-0

 

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Suchtberatung

Die Beratung wird im Rahmen des Projektes „Externe Suchtberatung in den bayerischen Justizvollzugsanstalten“ in der JVA München angeboten. Sie richtet sich an männliche Inhaftierte aller Erwachsenen- und Jugendabteilungen mit Problemen im Alkohol-, Medikamenten- und Glücksspielbereich. Alle Kontakte orientieren sich am individuellen Informations- bzw. Beratungsbedarf der Klienten. So werden zum Beispiel Informationsgespräche zum Thema Suchtproblematik oder möglicher therapeutischer Angebote geführt. Nach ihrer Haftentlassung besteht für Klienten die Möglichkeit, das Beratungsangebot in der MZS weiter wahrzunehmen.

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MZS

Leitung
Dr. Emily Trombik

Haimhauser Straße 13
80802 München
Tel. 089/380156-0
Fax 089/380156-20

mzs@kmfv.de

Unser Auftrag

Beratung bei Problemen mit Alkohol, Medikamenten und/oder Spielsucht:

  • Während der Haft in der Justizvollzugsanstalt München
  • In der Münchner Zentralstelle für Straffälligenhilfe

 

Unser Angebot

  • Informationsgespräche zum Thema Suchtproblematik
  • Beratungsgespräche
  • Langfristige therapeutische Begleitung
  • Ambulante Angebote bei gerichtlicher Therapieauflage
  • Vorbereitung von und Vermittlung in eine stationäre Entwöhnungsbehandlung
  • Nachsorge
  • Kontaktaufnahme mit anderen Fachdiensten und Institutionen

 

Unsere Zielgruppe

  • Jugendliche und erwachsene Männer mit Suchtproblematik in der Justizvollzugsanstalt München und nachsorgend in der MZS (auch unter Bewährungsaufsicht stehend)

 

Sie erreichen uns

  • In der Justizvollzugsanstalt per Antragsschein
  • Nach telefonischer Terminvereinbarung: 089/380156-0

 

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Schuldner- und Insolvenzberatung

Die Schuldner- und Insolvenzberatung der MZS ist eine anerkannte Schuldner- und Insolvenzberatungsstelle. Im Rahmen der Betreuung werden individuelle Lösungsmöglichkeiten für die Schuldenproblematik erarbeitet. Eine Beratung kann nur von kurzer Dauer sein, um einen Schuldnerschutz einzurichten, Informationsarbeit zu leisten und die Klientinnen und Klienten über Gläubigerschreiben aufzuklären. Sollen die Lebensumstände der Klientinnen und Klienten jedoch dauerhaft verbessert werden, ist meist eine längerfristige Beratung notwendig. Diese kann die Schuldenregulierung durch Einzel- und Gesamtvergleiche oder die Einleitung eines Insolvenzverfahrens umfassen. Ziel ist es in jedem Fall, die Klientinnen und Klienten während des Beratungsprozesses zu befähigen, kritischer mit den eigenen Ausgaben umzugehen.

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Unser Auftrag

  • Schuldner- und Insolvenzberatung während der Haft in den Justizvollzugsanstalten München, Bernau und Landsberg am Lech mit der Außenstelle Rothenfeld
  • Erstmalige und weiterführende Beratung für haftentlassene, straffällige und/oder wohnungslose Münchner Bürgerinnen und Bürger

 

Unser Angebot

  • Kostenfreie und vertrauliche Beratung
  • Erarbeitung einer der persönlichen Lebenssituation angepassten Lösungsstrategie
  • Information über Möglichkeiten des Schuldnerschutzes und Ausstellen der Pfändungsschutzkonto-Bescheinigung
  • Verhandlungsführung mit Gläubigern, Forderungsprüfung, Einzel- und Gesamtvergleiche
  • Unterstützung bei der Erstellung eines Insolvenzantrages und Begleitung während des Verfahrens
  • Hilfestellung zur Vermeidung neuer Schulden

 

Unsere Zielgruppe

  • Überschuldete inhaftierte, haftentlassene und/oder wohnungslose Münchner Bürgerinnen und Bürger

 

Sie erreichen uns

  • In den Justizvollzugsanstalten per Antragsschein
  • Nach telefonischer Terminvereinbarung: Dienstag und Donnerstag zwischen 8:30 Uhr und 12:00 Uhr unter 089/380156-39

 

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Haftvermeidung

Im Auftrag der Justiz unterstützt der Fachbereich Vermittlung in gemeinnützige Arbeit erwachsene Männer, die zu einer uneinbringlichen Geldstrafe oder zu einer Bewährung verurteilt wurden, bei der Ableistung ihrer gemeinnützigen Arbeitsstunden. Im Rahmen der „Geldverwaltung statt Vollstreckung der Ersatzfreiheitsstrafe (Geldverwaltung)“ werden außerdem Klienten bei der Tilgung ihrer Geldstrafe unterstützt. Dadurch sollen eine drohende Inhaftierung und die daraus entstehenden negativen Folgen vermieden werden und eine Wiedergutmachung an der Gesellschaft geleistet werden. Um dies anbieten zu können, arbeitet die Haftvermeidung, neben der Justiz, mit vielen Einsatzstellen in gemeinnützigen und öffentlichen Einrichtungen im Münchner Stadtgebiet zusammen.

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Unser Auftrag

Haftvermeidung durch Vermittlung in gemeinnützige Arbeit und Geldverwaltung (Teilabtretung von (Sozial-)Leistungen) bei:

  • Uneinbringlichen Geldstrafen
  • Bewährungsauflagen

 

Unser Angebot

  • Beratung zu Fragen der Haftvermeidung
  • Unterstützung bei verfahrensrelevanten Anträgen
  • Unterstützung bei der Bezahlung der Geldstrafe inkl. Verhandlungen mit allen beteiligten Stellen
  • Vermittlung in eine möglichst geeignete Einsatzstelle
  • Individuelle Begleitung im Verfahrensablauf
  • Vermittlung zu den Fachdiensten (Schuldner- und Insolvenzberatung, Suchtberatung) der MZS
  • Vernetzung mit externen Fachstellen und Institutionen

 

Unsere Zielgruppe

  • Erwachsene Männer, die ihre Geldstrafe nicht zahlen können oder zur Ableistung gemeinnütziger Arbeit verpflichtet sind

 

Sie erreichen uns

  • In der Beratungsstelle der MZS zu den Sprechzeiten: Montag bis Freitag zwischen 8:00 Uhr und 12:00 Uhr
  • Nach telefonischer Terminvereinbarung: 089/380156-43

 

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Unterstützen Sie mit Ihrer Spende

Ich bin mittlerweile sehr zufrieden. Nicht nur aus dem Grund, dass ich als mehr „als eine Nummer“ gesehen wurde, sondern auch, weil ich das Gefühl gehabt habe, dass mir jemand wirklich helfen will und mir zuhört.
Die Beraterin hat mich ausreden lassen und sich für meinen Fall interessiert – mir einfach ein gutes Gefühl gegeben.
Wenn man Hilfe braucht, wird einem geholfen.
Die Gespräche waren sehr hilfreich und haben mir irgendwie Kraft und neuen Mut gegeben.

Chancen geben –
Einsatzstelle werden

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